Update: Aus dem EU-weiten Impfpass wird ein Zertifikat

Warum tut sich die EU schwer mit der Einführung eines EU-Impfpasses für Menschen, die sich gegen das Covid-19-Virus geimpft haben? Hier die Erklärungen.

Inzwischen hat die EU-Kommission weiterhin vage Vorstellungen, wie ein Impfpass aussehen soll, weiter in vagen Formulierungen dargelegt…

Bis Ende März will sie eine Gesetzesgrundlage schaffen für ein … europäisches Impfzertifikat.

Allerdings ist das nicht ein Impfpass, weil das dikriminierend wäre.

Das Zertifikat soll nach einheitlichen technischen Definitionen folgende Informationen enthalten.

  • ob der oder die Trägerin des Zertifikates gegen Covid-19 geimpft wurde, wann und wo.
  • ob eine Person sich von einer Covid-19-Erkrankungen erholt hat und darum nun immun ist
  • ob eine Person eine PCR (Corona-Test) gemacht hat und dieser belegt, dass sie nicht Trägerin des Virus ist und niemanden anstecken kann.

Das Zertifikat soll das Reisen (unter Umständen) einfacher machen.

Beispiele: Gesundheitspersonal soll so einfacher die Grenze überqueren können, um arbeiten zu können, oder Fernfahrer sich ausweisen können, dass sie weiter brummen dürfen und sich ihr Schadstoff-Ausstoss auf Co2 und nicht auf Viren beschränken etc.

Das gehe in die richtige Richtung sagen einige Staaten. Andere EU-Staaten sind skeptischer, denn sie wollen das Recht auf Reisen nicht an das Privileg eines Zertifikates koppeln.

Das würde dem Grundsatz widersprechen, dass Reisen per se frei ist und auch Wahlfreiheit besteht, sich impfen zu lassen. Also sollen auch Ungeimpfte frei reisen können.

Der Vorschlag der Kommission, ein „grünes, digitales Corona-(Impf)-Zertifikat“ auszustellen, will dem Rechnung tragen.

Entschieden ist immer noch nichts!

Affaire à suivre.