Es ist für Beobachter wie Sie im Journalismus und für mich in der Wissenschaft fast schon mit Verzweiflung zu betrachten, dass amerikanische Politik im Grunde fast nur noch aus dem Bauch, und zwar aus Trumps Bauch heraus gemacht wird.
Stephan Bierling, Professor für internationale Politik und transatlantische Beziehungen an der Universität Regensburg in der Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ,
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Interessantes unterwegs gefunden
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Tagesnotiz vom 27. März 2025 zum Verrücktwerden über einen Präsidenten
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Tagesnotiz vom 17. März 2025: Bichsel
Am Tag (ein Montag), an dem der Verwaltungsrat der einzig noch verblieben Bank der Schweiz (mit zweifelhaftem) Weltruhm, den Lohn seines obersten Tessiners zu berichten hatte (knapp 15 Millionen), an diesem Tag wir bekannt, dass der Solothurner Peter Bichsel gestorben ist. Schon am Samstag.
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Sprachanalyse von Streit zwischen Trump und Selenski: Ein Diskurs der extremen Rechten.
Die französische Sprachwissenschaftlerin Cécile Alduy ist eine anerkannte Expertin für Analysen politischer Diskurse.
[…] la séquence du bureau Ovale n’était pas un dérapage, mais une proclamation : le nouveau pouvoir américain ne considère que son propre intérêt, indépendamment de ses alliances passées, et règle ses différends par la violence.
Zitat aus Le Monde vom 4. März 2025.
Und:
Cette séquence marque le retour à la loi du plus fort. On observe, en effet, une congruence entre la mise en scène de l’entretien, la chorégraphie jouée par le duo présidentiel et la vision trumpiste du monde. Dans cette vision, fondamentalement d’extrême droite, tous les rapports humains sont des rapports de domination.
Le pouvoir est envisagé comme un jeu à somme nulle, où les antagonismes sont irréductibles et opposent les hommes aux femmes, les Blancs aux minorités, la Russie à l’Ukraine, les forts aux faibles.
La coexistence entre plusieurs pôles y est impossible ; tous les « autres » sont des adversaires avec qui on ne doit pas débattre, mais que l’on doit simplement abattre.
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Energiequelle Atomkraft: Erwartungen und Realität liegen weit auseinander
Die Energiekrise in Europa wegen des Krieges von Russland gegen die Ukraine hat die europäische Debatte wieder beschleunigt, ob Atomkraft nicht doch wieder eine grosse Zukunft habe, um in der EU die steigende Nachfrage nach Strom zu befriedigen.
Wichtig wäre eine nüchterne Kosten-Nutzen-Betrachtung. Da sprechen die Fakten im Moment eher gegen die Atomenergie – aus Kostengründen.
Der Bau neuer Atomkraftwerke ist viel länger als zu Projektbeginn versprochen und die Kosten explodieren. Die Folge: Der aus AKW gelieferte Strom ist nicht konkurrenzfähig und kann nur durch staatlich Preisgarantien “gesenkt” werden. Die Kosten hat die Allgemeinheit zu tragen.
Die Zeitung Financial Times hat das in einer eindrücklichen Grafik dargestellt.

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Zitat zum Sonntag von Herrn Bichsel
„Ich sitze hier. Ich denke vor mich hin. Ich lese. Ich höre Radio.“
Schriftsteller Peter Bichsel, Solothurn, 90, in der Neuen Zürcher Zeitung am 19. Januar 2025. Es ist die Antwort für der Frage, was er all die Monate gemacht habe.
