Kategorie: EU | Wirtschaft

Ökonomisch analysiert

  • Europa sucht eine neue Anpassungs-Strategie an den Klimawandel

    Europa sucht eine neue Anpassungs-Strategie an den Klimawandel

    Vor der Corona-Pandemie, im Sommer 2019, starben weltweit am meisten Menschen in Folge einer ausserordentlichen Hitzewelle in Europa: 2’500 Tote.

    Wetter-Extreme, wie wir sie auch diese Woche erleben, milde Frühlingstemperaturen mitten im Winter, werden immer häufiger.


    Wirtschaft und Gesellschaft müssten sich entsprechend rasch auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten; ansonsten werde es sehr teuer, warnt die EU-Kommission.

    Darum eine neue Klima-Wandel-Anpassungs-Strategie.

    SRF, Echo der Zeit, 24. Februar 2021
  • Im Hafen von Zeebrugge zeigen sich die Folgen des Brexit

    Im Hafen von Zeebrugge zeigen sich die Folgen des Brexit

    Das Vereinigte Königreich hat die EU verlassen und gilt nun als Drittstaat.

    Dank Handelsabkommen überquere Waren zwar weiterhin ohne Einschränkungen und ohne Zölle über den Ärmelkanal, es sind aber umfangreiche Zoll-Formalitäten nötig.

    Der belgische Hafen Zeebrugge hat die Folgen zu verkraften: Bisher eingespielte Abläufe mussten neu definiert werden und zusätzliches Person für Waren-Kontrollen und in der Administration angestellt werden.

    Radio SRF, Sendung Rendez-vous vom 11. Januar 2021

  • Die EU hofft auf neue Handelsbeziehungen mit den USA

    Die EU hofft auf neue Handelsbeziehungen mit den USA

    Der Handelsstreit zwischen den USA und der EU geht vorerst weiter- trotz der Abwahl von Donald Trump.

    Ab dem 10. November 2020 verhängt die EU neue Strafzölle auf Industrie und Landwirtschaftsprodukte aus den USA.

    Die EU und die USA werfen sich gegenseitig vor, ihren jeweilige Flugzeug-Industrien Airbus und Boeing Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

    Doch trotz dieses Schrittes: Nach der Wahl von Joe Biden als US-Präsident sollen solche Handelsstreitigkeiten bald der Vergangenheit angehören – davon sind EU-Politiker aller Parteien überzeugt.

  • EU-Kommission zieht Urteil zu Apple weiter

    Twitter Nachricht der liberalen Vizepräsidentin der EU-Kommission für Wettbewerbsfragen

    Apple profitiert in Irland von extrem tiefen Steuern.

    Die EU-Wettbwerbsbehörde ist der Auffassung, dass das unzulässe Staatsbeihilfen Irlands sind.

    Irland müsse 13 Mrd. € von Apple einfordern.

    Irland weigert sich. Apple klagte vor dem europäischen Gericht.

    Dieses gab Irland recht.

    Nun muss aber die oberste Instanz – der EuGH, der Europäische Gerichtshof, abschliessend entscheiden.

    Es wird noch ein paar Jahre dauern, bis dieser Fall juristisch geklärt sein wird.

  • Steuerrabatt für Apple: Ein Urteil, das eine politische Antwort erfordert

    Margrethe Vestager, EU-Wettbewerbs-Kommissarin, politisch im liberalen Lager agierend, hat verloren.

    Das EU-Gericht kommt in einem wegweisenden ersten Urteil zum Schluss, dass der Computer-Konzern Apple in Irland nach geltendem Recht ordentlich besteuert wird.

    Die EU-Wettbewerbs-Kommission hatte 2016 Irland aufgefordert bei Apple 13 Milliarden Euro Steuern nachzufordern.

    Apple profitiere zu Unrecht von Steuerermässigungen, werde sogar gegenüber anderen Konzernen steuerlich bevorteilt, so die EU-Kommission.

    Irland und Apple klagten daraufhin gemeinsam beim Europäischen Gericht gegen diese Verfügung.

    Das EU-Gericht gibt ihnen nun recht.

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