Kategorie: Zahlen | Fakten

Hilfreiches Hintergrundwissen dokumentiert

  • Die Inflation im Euroland ist so hoch wie noch nie

    Die Inflation im Euroraum steigt im November 2021 weiter stark an und erreicht die höchste Rate seit Bestehen des gemeinsamen Währungsraums.

    Es sind die hohen Energiepreise.

    Genau darum sagt die Europäische Zentralbank: Keine Panik. Wird sich im Frühjahr 202 wieder beim Zielwert 2 Prozent einpendeln. Wirklich?

    Ohne die Energie, Lebens- und Genussmittel steigt das Preisniveau im Euroraum um 2,6 Prozent. Diese Kernrate wird von vielen Expertinnen als Referenzwert betrachtet.

  • Benzinpreise in Europa waren immer grossen Schwankungen ausgesetzt

    Auf und Ab bei den Benzinpreisen in der EU

    In den letzten zwei Jahrzehnten waren die Preise für Kraft- und Schmierstoffe für den Individualverkehr in der EU mit jährlichen Inflationsraten von -20 % bis +20 % extrem volatil.

    Diese Volatilität ist in letzter Zeit sehr ausgeprägt, wobei die jährliche Veränderungsrate von einem Tiefstand von -20% im Mai 2020 auf +23% im September 2021 klettert.

  • Polen: So kann die EU-Kommission Geld aus dem Wiederaufbaufonds zurückhalten

    Als Teil der Länder-Empfehlung an Polen hält die EU-Kommission im Rahmen des Budget-Überprüfungsverfahrens (Europäisches Semester) folgende Empfehlung fest:

    Polen muss die Unabhängigkeit des Justizsystems garantieren, um ein besseres Investitionsklima zu schaffen.

    “Enhance the investment climate, in particular by safeguarding judicial independence.”

    Die Zustimmung zu den nationalen Corona-Wiederaufbauplänen ist gekoppelt an die Empfehlungen aus dem Europäischen Semester.

    Darum kann die EU-Kommission ihre Entscheidung zurückhalten. Polen hat bisher gegenüber der EU-Kommission zu wenig überzeugend aufzeigen können, in welcher Form die Vorgaben aus dem ordentlichen Budgetverfahren in Polen berücksichtigt werden.

    Darum hat die EU-Kommission dem polnischen Corona-Investionsplan noch nicht zugestimmt.

    Polen stehen 23.9 Mrd. Euro an Subventionen zu. Über die ganze Budgetperiode bis 2027 erhält Polen für die regionale und wirtschaftliche Entwicklung rund 75 Mrd. Euro.

  • EU System zur Rückführung von illegal Eingewanderten ist wirkungslos

    EU System zur Rückführung von illegal Eingewanderten ist wirkungslos

    Die Europäische Union hat mit 18 Drittstaaten Rückübernahme-Abkommen abgeschlossen. Diese Verträge bleiben jedoch ohne Wirkung.

    Nur ein kleiner Teil der abgewiesenen Einwanderinnen und Einwanderer nach Europa kehren tatsächlich in ihre alte Heimat zurück.

    Zu diesem Schluss kommt der europäische Rechnungshof. Das ist alles andere als überraschend.

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  • Im Lockdown kein Einzelhandel

    Im Mai 2021 stieg das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels gegenüber April 2021 sowohl im Euroraum als auch in der EU um 4,6%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.

    Im April 2021 war das Einzelhandelsvolumen im Euroraum um 3,9% und in der EU um 3,6% gesunken.

    Das Auf und Ab im Einzelhandel während der Covid-19-Pandemie geht einher mit den Einschränkungen für die Bevölkerung.

    Alles keine Überraschung, aber trotzdem eindrückliches Auf und Ab.

    Einzelhandel in der EU während der Corona-Pandemie.
    Quelle: Eurostat vom 6. Juli 2021; Basisjahr = 2015
  • 1. Quartal 2021: Wirtschaft im Euroraum um 0,6% gesunken, Deutschland ist schuld…

    Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel gemäss Eurostat zwischen Januar und März 2021
    wegen der dritten Corona-Welle um 0,6 Prozent zum Vorquartal. Ende 2020 war es sogar um 0,7
    Prozent gesunken.

    Deutschland Konjunktur, Europas grösste Volkswirtschaft, schrumpfte um 1,7 Prozent, weil
    im Lockdown der private Konsum deutlich zurückging. Frankreich vermeldet dagegen
    ein Wachstum von 0,4 Prozent. Italien verzeichnet ein Minus von 0,4 Prozent.

    Trotz des Fehlstarts rechnet die EU-Kommission der Euro-Zone
    angesichts der immer mehr in Gang kommenden Impfkampagne mit einem
    kräftigen Aufschwung in diesem Jahr.