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EU | Politik

Brexit: Das Vereinigte Königreich treibt Europa weiter vor sich her

Premierminister Boris Johnson setzte ein Ultimatum.

Bis zum 15 Oktober muss ein Handelsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich ausgehandelt sein.

Am 15. Oktober hat das Boris Johnson schon längst wieder vergessen.

Er wolle nach dem EU-Gipfel entscheiden, wie es bei den Verhandlungen über ein Handels- und Kooperationsabkommen mit der EU weitergehen soll.

Als ob er nicht voraussehen könnte, was das Ergebnis der Aussprache unter den 27 Staats- und Regierungschef am EU-Gipfel sein wird.

Die EU wird weiter verhandeln, bis zum bitteren Ende, ohne zu wissen, wann das bittere Ende sein könnte. Die EU verhandelt, egal über was.

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EU | Länder EU | Politik

UK bleibt ein unberechenbarer Partner der EU

Es ist eher ungewöhnlich, dass die Präsidentin der EU-Kommission Gerüchte über einen möglichen Gesetzesentwurf, der noch gar nicht veröffentlicht wurde, kommentiert.

Im Zuge der schmerzvollen Trennung zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich darf das aber nicht erstaunen.

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EU | Politik EU | Wirtschaft

Bank of England rechnet (auch) mit keinem Handelsabkommen UK-EU

Am 3. Juni 2020 zeigte sich die Bank of England, die britische Notenbank, eher besorgt über die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich.

Das Geschäft der Notenbanker sei, mit allen Risiken für die Finanzindustrie zu rechnen. Darum:

„As we have said previously, the possibility that negotiations between the UK and EU over a future trading relationship might not conclude in a deal is one of a number of outcomes that UK banks need to prepare for over the coming months[…]“

Governor Andrew Bailey anlässlich einer Videokonferenz, 3.6.20

Derweilen hält der britische Finanzminister fest, dass das Bankensystem seines Landes für alle Szenarien gerüstet sei.

Bis Ende Jahr sollten die EU und UK sich in Verhandlungen über ein neues Freihandelsabkommen und weitere sektorielle Abkommen (Datenschutz, Forschung, Fischerei, Euratom, Raumfahrt etc.) einigen.

Die Meinungen, wie das gelingen soll, liegen auch nach wochenlangen Verhandlungen immer noch sehr weit auseinander.

Quelle: Reuters, 3. Juni 2020

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UK-EU-Verhandlungen: Alles gleichzeitig auftischen

Diese Woche starten die Verhandlungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich über die künftige Partnerschaft.

Der EU-Chef-Unterhändler Michel Barnier bleibt seiner Linie treu.

Alles soll mit der grösstmöglichen Transparenz verhandelt werden.

Darum wird der Arbeitsplan der Woche veröffentlicht.

Politico schafft eine gute Übersicht über wichtige Themen und wichtige Köpfe.

Gute Gelegenheit, das Verhandlungs-Glossar noch eimal zu studieren.