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Bank of England rechnet (auch) mit keinem Handelsabkommen UK-EU

Am 3. Juni 2020 zeigte sich die Bank of England, die britische Notenbank, eher besorgt über die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich.

Das Geschäft der Notenbanker sei, mit allen Risiken für die Finanzindustrie zu rechnen. Darum:

„As we have said previously, the possibility that negotiations between the UK and EU over a future trading relationship might not conclude in a deal is one of a number of outcomes that UK banks need to prepare for over the coming months[…]“

Governor Andrew Bailey anlässlich einer Videokonferenz, 3.6.20

Derweilen hält der britische Finanzminister fest, dass das Bankensystem seines Landes für alle Szenarien gerüstet sei.

Bis Ende Jahr sollten die EU und UK sich in Verhandlungen über ein neues Freihandelsabkommen und weitere sektorielle Abkommen (Datenschutz, Forschung, Fischerei, Euratom, Raumfahrt etc.) einigen.

Die Meinungen, wie das gelingen soll, liegen auch nach wochenlangen Verhandlungen immer noch sehr weit auseinander.

Quelle: Reuters, 3. Juni 2020

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UK-EU-Verhandlungen: Alles gleichzeitig auftischen

Diese Woche starten die Verhandlungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich über die künftige Partnerschaft.

Der EU-Chef-Unterhändler Michel Barnier bleibt seiner Linie treu.

Alles soll mit der grösstmöglichen Transparenz verhandelt werden.

Darum wird der Arbeitsplan der Woche veröffentlicht.

Politico schafft eine gute Übersicht über wichtige Themen und wichtige Köpfe.

Gute Gelegenheit, das Verhandlungs-Glossar noch eimal zu studieren.

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Verhandlungen EU-UK: Jeder Begriff hat seine Bedeutung…

Am 2. März 2020 beginnen die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich, bei welchen eine neue Partnerschaft ausgehandelt werde soll.

Das Vereinigte Königreich ist am 31. Januar 2020 aus der EU ausgetreten, was in einem ersten Vertragswerk mündete (Austrittsabkommen), das erst nach jahrelangen Verzögerungen in Kraft treten konnte.

Es stehen intensive und schwierige Verhandlungen bevor, die zudem unter grossen Zeitdruck stehen. Bis Ende Jahr muss alles fertig verhandelt und in ordentliches Recht übertragen sein, um einen vertragslosen Zustand zu verhindern.

Diese Begriffe sollten Sie kennen, um den «Verhandlungs-Jargon» entziffern zu können:

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EU-UK: Suche die grossen Differenzen!

Nach der Europäischen Union hat auch das Vereinigte Königreich das Mandat veröffentlicht für die Verhandlungen über das künftige Verhältnis zwischen den beiden Nachbarn.