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Der faule Kompromiss der EU mit Italien

Im Streit um das italienische Budget fand die Europäische Kommission in Brüssel einen Kompromiss mit der Regierung in Rom: Italien schiebt Mehrausgaben für Wahlversprechen um einige Monate auf.

Die EU stellt im Gegenzug ihr Defizitverfahren gegen Italien bis auf weiteres ein.

Die Einigung hinterlässt allerdings einen fahlen Nachgeschmack.

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Der Budget-Prozess für Mitglieder der Eurozone erklärt: Das Beispiel Italien

Italien hat gute Chancen, der erste Mitgliedsstaat der Eurozone zu sein, der wegen seiner Schuldenlast sanktioniert wird.

Alle Mitglieder der Europäischen Union müssen ihre nationalen Budgets der EU-Kommission vorlegen und genehmigen lassen.

Die Regierung Italiens will im kommenden Jahr 2.4% mehr Geld ausgeben, als sie via Steuern einzunehmen gedenkt.

Insgesamt will die Regierung der aktuelle Schuldenberg dennoch reduzieren, indem sie Beteiligungen an privaten Firmen verkauft oder Staatsbetriebe privatisiert.

Die EU-Kommission hat das Budget Italiens dennoch zurückgewiesen.

Auf welcher Grundlage?

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Auch das noch: Der €uro so populär wie noch nie

La cote de popularité de l’euro se maintient à un niveau record :

www.lesechos.fr/monde/europe/0600180201262-la-cote-de-popularite-de-leuro-se-maintient-a-un-niveau-record-2223264.php#xtor=CS1-3046

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3% ist nicht 3 Prozent

Die EU-Kommission weist den Budget-Entwurf 2o19 der italienischen Regierung zurück.

Seit der Einführung des Euros wagt die Kommission erstmals einen solchen Schritt.

«Il était clair que nous nous trouvions face à une situation inédite», erklärte der französische Wirtschaftskommissäre Pierre Moscovici nach dem Entscheid.