Die Energie- und Umweltminister der Europäischen Union haben in der Nacht
von Dienstag auf Mittwoch viele Beobachterinnen in der Klimapolitik positiv überrascht.
Schlagwort: Klimawandel
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Analyse: Die EU-Staaten setzen auf mehr Marktwirtschaft in der Klimapolitik
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#Klimaneutral!? Sagen, was gemeint ist, ist immer gut
„Klimaneutral ist ein Staat […], wenn alle das Erdklima verändernden Aktivitäten an anderer Stelle wieder vollständig ausgeglichen werden.“
“In der Praxis wird das Wort «klimaneutral» aber oft ganz anders gebraucht.
Zum Beispiel ist häufig die Rede davon, die Europäische Union habe sich das Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu werden.
In Wirklichkeit ist aber Treibhausgasneutralität gemeint.
Für die Schweiz gilt das Gleiche.„
„[..] Der Begriff «treibhausgasneutral» lässt sich eindeutig definieren: In der Regel sind alle Treibhausgase gemeint, wie sie zum Beispiel schon im Kyoto-Protokoll definiert wurden – also nicht nur CO2, sondern auch Methan, Lachgas, Ozon und einige synthetische Gase.
Dabei muss die wärmende Wirkung der emittierten Treibhausgase durch eine entsprechend grosse Aufnahme von Treibhausgasen an anderer Stelle kompensiert werden.
Weil es technisch äusserst anspruchsvoll ist, Gase wie Methan und Lachgas der Atmosphäre zu entziehen, müssen deren Emissionen durch zusätzliche Aufnahme von CO2 ausgeglichen werden.
Quelle: Sven Titz in Neue Zürcher Zeitung vom 7. August 2021, S. 49
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Fahnen auf Halbmast, kein Nationalfeiertag zum Gedenken der Opfer der Unwetter
Staatstrauertrag in Belgien, Rendez-vous – https://www.srf.ch/play/radio/redirect/detail/394501e9-01b2-4210-9d90-f322a457bb3e?startTime=1
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Fit für -55% CO2-Emissionen: Jetzt wird es richtig ungemütlich in der EU-Klimapolitik
Erst vor wenigen Wochen stimmten das EU-Parlament und die 27 Mitgliedsländer dem EU-Klimagesetz zu. Darin ist das Ziel verbindlich festgeschrieben, bis 2050 die sogenannte «Klima-Neutralität» zu erreichen, dass also nur noch so viel CO2 ausgestossen, wie gleichzeitig der Atmosphäre entzogen wird
(mehr …).Europa will der erste klimaneutrale Kontinent werden. -

Die EU schafft ein Bio-Label für nachhaltige Geld-Anlagen und hofft auf einen globalen Standard
Nicht nur Unternehmen und die öffentliche Hand, sondern auch private Investoren sollen ihren Beitrag dazu leisten, den Klimawandel zu bekämpfen.
Damit entsprechende grüne Geldanlagen auch tatsächlich garantiert nachhaltig sind, schafft die EU nun ein neues europäisches Label für “European Green Bonds”.
Im besten Fall wird daraus ein neuer globaler Standard für die Finanzbranche und trägt zur Finanzstabilität bei, so die Rechnung der EU-Kommission.
Aus SRF, Echo der Zeit, 6. Juli 2021
