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Corona-Tracing-Apps sind europa- kompatibel, fast.

Die meisten Gesundheitsbehörden in der Europäischen haben Apps entwickelt, die auf Mobiltelefonen installiert werden können, mit denen die Kontaktnachverfolgung und Warnung bei der Bekämpfung des Coronavirus unterstützt werden.

Die Mobiltelefon-Apps melden ob eine Person in den letzten 14 Tagen dem Risiko einer Ansteckung mit dem Virus ausgesetzt waren, unabhängig davon, ob diese Symptome haben oder nicht.

Etwa zwei Drittel der EU-Mitgliedstaaten haben kompatible Kontaktverfolgungs- und Warn-Apps, sogenannte Tracing-Apps, entwickelt. Einige Länder sind noch daran, ein solche zu lancieren.

Derzeit liegen die Downloadquoten je nach Mitgliedstaat zwischen unter 10 % und über 40 %.

Das Coronavirus macht allerdings nicht an Grenzen Halt.

Aus diesem Grund arbeiteten die Mitgliedstaaten mit Unterstützung der EU-Kommission an einer Interoperabilitätslösung für nationale Corona-Tracing-Apps, damit die Bürgerinnen und Bürger auf Reisen in Europa eine einzige App nutzen können und weiterhin von der Kontaktnachverfolgung profitieren und eine Warnmeldung erhalten können.

Die Kommission hat mit den Mitgliedstaaten ein Daten-Austausch-Protokoll zur Wahrung der Privatsphäre entwickelt. Soll die App eines Mitgliedstaats in einem anderen Mitgliedstaat funktionieren, müssen einige verschlüsselte Daten mit dem Server dieses anderen Mitgliedstaats ausgetauscht werden.

Kontaktnachverfolgungs- und Warn–Apps erfassen keine Standort- oder Bewegungsdaten.

Der Datenabgleichsdienst wurde von den deutschen Unternehmen T-Systems und SAP entwickelt und wird vom Rechenzentrum der EU-Kommission in Luxemburg aus betrieben.

Sobald eine App an den europäischen Datenabgleichsdienst angebunden ist, muss in den App-Stores eine Aktualisierung veröffentlicht werden, damit die zusätzliche Funktion genutzt werden kann. Die Nutzer müssen diese Aktualisierung installieren, damit ihre App auch grenzüberschreitend funktioniert.

Es wird noch einige Wochen dauern, bis alle Länder an den Datenaustausch angeschlossen sind.

Die Schweizer Tracing-App ist nicht Teil dieses Systems. Die EU hat erklärt, dass keine rechtliche Grundlagen bestehen, die es der EU und der Schweiz erlaubten, sensible Gesundheitsdaten auszutauschen – auch wenn es sich nur um Daten-Schlüssel handelt.

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Die erste Ampelkarte

Die EU-Staaten haben sich auf eine einheitliche Definition von Corona-Risiko-Gebieten verständigt.

Das ist die erste neue Karte der Europäischen Koordinationsstelle für Pandemie-Prävention ECDC.

Links ist die alte Karte und rechts die Karte nach der neuen Methodik. Grau bedeutet, dass zu wenig verlässliche Daten gemeldet wurden (zum Beispiel von Deutschland…).

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Gesucht: EU-weite Definition von Corona-Risikogebieten

Nun ist die EU wieder da, wo sie nicht sein wollte: Per 1. September schloss Ungarn wegen der Ausbreitung der Covid-19-Pandemie wieder seine Grenzen.

Jedes Land legt nach eigenen Kriterien fest, welche Gebiete als Risikozonen einzustufen sind und erlässt entsprechende Reisebestimmungen und Quarantäne-Vorschriften.

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EU | Politik

Die deutsch-französische Kooperation kann Europa immer noch prägen

In den frühen Morgenstunden des fünften Tages fanden die EU-Staaten doch noch die nötigen Kompromisse, um ein Budget zu beschliessen und einen Aufbau-Fonds von 750 Milliarden Euro als Antwort auf die gravierenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie.

Ein Erfolg, so der französische Präsident Emmanuel Macron: Die Europäische Union habe gezeigt, dass die Staatengemeinschaft in einer ausserordentlichen Situation neue Wege beschreiten könne, analysierte die deutsche Bundeskanzlerin

Das ist bemerkenswert.