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Darüber wird verhandelt: Budget und Aufbauplan

Die Staats- und Regierungschefs der EU verhandeln über 1’800 Milliarden Euro.

Es gilt einen neuen Budgetrahmen für sieben Jahren (2021-2028) auszuhandeln, was in sich schon eine komplexe Sache ist.

Darüberhinaus soll ein einmaliger Fonds, den EU-Wiederaufbauplan, geschaffen werden: 750 Milliarden Euro soll die EU aufnehmen und das Geld den Mitgliedsstaaten als Zuschüssen (Subventionen ohne Rückzahlpflicht) oder Kredite (zu günstigen Konditionen) weitergeben.

Ab 2026 will die EU das Geld, das sie auf dem Kapitalmarkt aufgenommen hat wieder zurück bezahlen. Entweder werden dann die Mitgliedsländer zur Kasse gebeten (was diese nicht wollen oder können), oder die EU kann neue eigene Steuern erheben.

Eigene Mittel für den EU-Haushalt könnten mit Klima-Steuern, neuen Aussenzöllen oder dank höheren Einnahmen aus dem europäischen Co2-Emissionshandel gespiesen werden.

Der EU-Rat hat eine Grafik erstellt, die eine gute Übersicht schafft. Sie ist lang, weil die Sache kompliziert ist.

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IWF: Der grosse Absturz, weltweit.

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Zahlen | Fakten

Gute Aussichten auf klares Wasser im Sommer

Es wird nicht der Sommer der grossen Reisen sein. Die Corona-Pandemie ist schuld.

Trotzdem: Wenn sich jemand in die Fluten wirft, sollte er oder sie wissen, welche Schadstoffe uns im Wasser erwarten.

Grundregel: Im Meer baden ist unbedenklicher.

Binnengewässer können ein Problem sein.

Nicht selten liegt es an der Landwirtschaft rund um das entsprechende Gewässer.

Wer es genau wissen will: Die EU-Umweltagentur, die diese Untersuchungen schon seit vielen Jahren koordiniert, gibt einen Ausblick auf die Badesaison 2020 in Europa.

Nach verschiedenen Suchkriterien lässt sich der Traumstrand finden…From Wikimedia Commons, the free media repository

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Im Homeoffice klammern wir uns an gewohnte Muster

Die Corona-Pandemie prägt weiterhin unseren Alltag. Noch immer arbeiten viele Menschen daheim.

Kinder gehen wieder zur Schule. Läden und Restaurants öffnen langsam.

Trotzdem ist nichts mehr wie vorher.

Vor einem Monat startete eine Forschergruppe an der Freien Universität Brüssel eine Untersuchung, wie wir in diesen seltsamen Zeiten unseren Alltag bewältigen.

Nun liegen erste Ergebnisse vor, die zeigen, dass wir trotz ausserordentlichen Zeiten, uns an alte Gewohnheitsmuster klammern.

Männer beteiligen sich unterdurchschnittlich am Home-Schooling.

Alleinstehende Frauen können ihr Arbeitspensum im Homeoffice nicht erfüllen.

Wir alle leisten pro Woche deutlich weniger bezahlte Arbeit.

Beitrag aus der Sendung Rende-vous, SRF, 18. Mai 2020