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Im Homeoffice klammern wir uns an gewohnte Muster

Die Corona-Pandemie prägt weiterhin unseren Alltag. Noch immer arbeiten viele Menschen daheim.

Kinder gehen wieder zur Schule. Läden und Restaurants öffnen langsam.

Trotzdem ist nichts mehr wie vorher.

Vor einem Monat startete eine Forschergruppe an der Freien Universität Brüssel eine Untersuchung, wie wir in diesen seltsamen Zeiten unseren Alltag bewältigen.

Nun liegen erste Ergebnisse vor, die zeigen, dass wir trotz ausserordentlichen Zeiten, uns an alte Gewohnheitsmuster klammern.

Männer beteiligen sich unterdurchschnittlich am Home-Schooling.

Alleinstehende Frauen können ihr Arbeitspensum im Homeoffice nicht erfüllen.

Wir alle leisten pro Woche deutlich weniger bezahlte Arbeit.

Beitrag aus der Sendung Rende-vous, SRF, 18. Mai 2020

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Absturz der europäischen Wirtschaft wegen der Corona-Pandemie

Die EU-Kommission spricht in Brüssel bei der Vorlage ihrer Prognose von einer Rezession historischen Ausmasses.

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Für den Soziologieprofessor ist der Corona-Alltag eine einmalige Chance

Die Corona-Pandemie stellt alles auf den Kopf: Ferien sind keine Ferien mehr, Schule findet nicht in der Schule statt, das Office ist daheim und was Freizeit ist, ist auch nicht mehr so klar, seit wir die werktägliche Café-Pause morgens um 9 Uhr 30 am Familientisch verbringen und Mathematik-Aufgaben korrigieren.

Eine Forscher-innen-Gruppe an der Freien Universität von Brüssel jubelt ob solchen Umwälzungen in unseren vier Wänden.

Seit Jahrzehnten haben sie sich einen Namen gemacht mit Studien, die unseren Tagesablauf genau erforschen.

Die Corona-Pandemie eröffnet ihnen unverhofft ein völlig neues Forschungsfeld. Noch nie veränderte sich der Alltag einer ganzen Gesellschaft von einem Tag auf den anderen.

Aus der Sendung Echo der Zeit, Radio SRF vom 19.4.2020

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Geschäftsklima in Europa bricht ein

Das Barometer für das Geschäftsklima sackte um 8,9 Punkte auf 94,5 Zähler ab, wie die EU-Kommission bekanntgab.

Das ist der bislang stärkste gemessene monatliche Rückgang seit Beginn der Umfrage 1985.