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EU | Wirtschaft

Steuerrabatt für Apple: Ein Urteil, das eine politische Antwort erfordert

Margrethe Vestager, EU-Wettbewerbs-Kommissarin, politisch im liberalen Lager agierend, hat verloren.

Das EU-Gericht kommt in einem wegweisenden ersten Urteil zum Schluss, dass der Computer-Konzern Apple in Irland nach geltendem Recht ordentlich besteuert wird.

Die EU-Wettbewerbs-Kommission hatte 2016 Irland aufgefordert bei Apple 13 Milliarden Euro Steuern nachzufordern.

Apple profitiere zu Unrecht von Steuerermässigungen, werde sogar gegenüber anderen Konzernen steuerlich bevorteilt, so die EU-Kommission.

Irland und Apple klagten daraufhin gemeinsam beim Europäischen Gericht gegen diese Verfügung.

Das EU-Gericht gibt ihnen nun recht.

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EU | Wirtschaft Mehr | oder weniger

IWF: Der grosse Absturz, weltweit.

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EU | so tönt's EU | Wirtschaft

Viele Milliarden Euro ohne Auflagen an die Airlines

Viel Geld ist international die letzten Wochen von Regierungen gesprochen worden, um ihre Airlines zu unterstützen.

Kritiker sagen, dieses Engagement für den Flugverkehr widerspreche dem politischen Versprechen von mehr Klimaschutz.

Sollten die staatlichen Kredite an Klimaschutz-Auflagen geknüpft werden?

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EU | Politik EU | Wirtschaft

Bank of England rechnet (auch) mit keinem Handelsabkommen UK-EU

Am 3. Juni 2020 zeigte sich die Bank of England, die britische Notenbank, eher besorgt über die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich.

Das Geschäft der Notenbanker sei, mit allen Risiken für die Finanzindustrie zu rechnen. Darum:

„As we have said previously, the possibility that negotiations between the UK and EU over a future trading relationship might not conclude in a deal is one of a number of outcomes that UK banks need to prepare for over the coming months[…]“

Governor Andrew Bailey anlässlich einer Videokonferenz, 3.6.20

Derweilen hält der britische Finanzminister fest, dass das Bankensystem seines Landes für alle Szenarien gerüstet sei.

Bis Ende Jahr sollten die EU und UK sich in Verhandlungen über ein neues Freihandelsabkommen und weitere sektorielle Abkommen (Datenschutz, Forschung, Fischerei, Euratom, Raumfahrt etc.) einigen.

Die Meinungen, wie das gelingen soll, liegen auch nach wochenlangen Verhandlungen immer noch sehr weit auseinander.

Quelle: Reuters, 3. Juni 2020