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EU | so tönt's

So tönt Medienarbeit im ‚Lockdown‘ :-)

Wir sind mitten in der zweiten Welle der Corona-Pandemie und immer mehr Länder in Europa beschränken das öffentliche Leben auf Minimum.

Mit Folgen für die Arbeit zum Beispiel von uns Korrespondenten in Brüssel.

Alle Medienkonferenzen, als Sitzungen der Minister der Mitgliedsstaaten, alle EU-Kommissions-Sitzungen und sogar die Plenarversammlungen des Europäischen Parlamentes finden nur noch virtuell statt.

Interviews werden nur noch von Home-Office zu Home-Office geführt.

Dabei gibt es auch amüsante Momente.

Darum diese virtuelle Reportage-Reise hinter diese virtuellen Kulissen – im Originalton und ohne Kommentar.

SRF2 Kultur, vom 12.11.2020
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EU | Belgium EU | so tönt's

Endlich: Belgien ist bei der Corona-Pandemie nicht mehr europäische Spitze

Belgien liegt an der Spitze der europäischen Länder, die besonders viele Corona-Infizierte ausweisen.

Darum verordnete die belgische Regierung dem Land früher als anderswo einen Teil-Lockdown mit einschneidenden Einschränkungen im öffentlichen Leben.

Nun zeigen sich erste Erfolge.

Rufe nach ersten Lockerungen werden immer lauter. Sie sind verfrüht.

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EU | Weltbewegend EU | Wirtschaft

Die EU hofft auf neue Handelsbeziehungen mit den USA

Der Handelsstreit zwischen den USA und der EU geht vorerst weiter- trotz der Abwahl von Donald Trump.

Ab dem 10. November 2020 verhängt die EU neue Strafzölle auf Industrie und Landwirtschaftsprodukte aus den USA.

Die EU und die USA werfen sich gegenseitig vor, ihren jeweilige Flugzeug-Industrien Airbus und Boeing Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

Doch trotz dieses Schrittes: Nach der Wahl von Joe Biden als US-Präsident sollen solche Handelsstreitigkeiten bald der Vergangenheit angehören – davon sind EU-Politiker aller Parteien überzeugt.

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EU | Polen EU | Politik EU | Ungarn

Rechtsstaatlichkeit: Das Europäische Parlament zeigt Zähne

Bereits im Sommer einigten sich die EU-Staats- und Regierungschefs auf einen faulen Kompromiss.

Nur lose und relativ unverbindlich wollten die sie die Auszahlung von EU-Geldern an Auflagen knüpfen, rechtsstaatliche Prinzipien einhalten zu müssen.

Ungarn und Polen drohten mit einem Veto.

Nur Dank vagen Formulierung und komplizierteren Abstimmungsverfahren fand man schliesslich eine Einigung, bei der alle ihr Gesicht wahren konnten.

Der Ärger in zahlreichen Mitgliedsstaaten und vor allem im Europäischen Parlament war gross.

In der Folge mussten in einem Trilog die EU-Kommission, der Rat der Mitgliedstaaten und das Parlament den faulen Kompromiss der Chefinnen und Chefs in rechtsgültige Texte giessen.

Das Resultat ist aus der Sicht der EU-Parlamentarier eine historische Wegmarke. Das ist nicht übertrieben.