Autor: Charles Liebherr

  • Kein EU-Gipfel der Entscheidungen über Corona-Hilfen

    Auf dem Deckblatt der Einladung zur 4. Video-Konferenz zur CoronaKrise der europäischen Staats- und Regierungschefs steht “Plan für den Wiederaufbau (A Roadmap For Recovery)”.

    Der EU-Gipfel kommt aber zu früh für Entscheidungen.

    Das kann hilfreich sein, denn es bleibt noch Zeit, die beste Wegbeschreibung aus der konjunkturellen Krise zu definieren für welche niemand eine Schuld trägt.

    Politische Kompromisse auf alle Seiten hin werden nötig sein.

    Für solche ist es noch zu früh, zumal das Ende der Covid-19-Pandemie noch nicht absehbar ist und weitere Kurskorrekturen wohl unabdingbar sind.

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  • Für den Soziologieprofessor ist der Corona-Alltag eine einmalige Chance

    Für den Soziologieprofessor ist der Corona-Alltag eine einmalige Chance

    Die Corona-Pandemie stellt alles auf den Kopf: Ferien sind keine Ferien mehr, Schule findet nicht in der Schule statt, das Office ist daheim und was Freizeit ist, ist auch nicht mehr so klar, seit wir die werktägliche Café-Pause morgens um 9 Uhr 30 am Familientisch verbringen und Mathematik-Aufgaben korrigieren.

    Eine Forscher-innen-Gruppe an der Freien Universität von Brüssel jubelt ob solchen Umwälzungen in unseren vier Wänden.

    Seit Jahrzehnten haben sie sich einen Namen gemacht mit Studien, die unseren Tagesablauf genau erforschen.

    Die Corona-Pandemie eröffnet ihnen unverhofft ein völlig neues Forschungsfeld. Noch nie veränderte sich der Alltag einer ganzen Gesellschaft von einem Tag auf den anderen.

    Aus der Sendung Echo der Zeit, Radio SRF vom 19.4.2020

  • Der Hafen von Antwerpen erfüllt seine Pflicht

    Der Hafen von Antwerpen erfüllt seine Pflicht

    Der Hafen von Antwerpen ist der zweitgrösste Hafen Europas.

    Er erfüllt nicht nur für Belgien, sondern auch für weite Teil der europäischen Industrie eine zentrale Funktion – trotz Corona-Krise.

    Während die europäische Wirtschaft stillgelegt wurde, hatte der Hafen in den letzten Wochen voll zu funktionieren.

    Und jetzt, da viele Länder einen Weg zurück in der Normalität suchen, kommt dem Hafen eine ebenso grosse Bedeutung zu.

    Sendung HeuteMorgen, Radio SRF, 20.4.2020

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  • Die Euro-Finanzminister finden spät zurück zum minimalen Gemeinsinn

    Die europäischen Finanzminister haben sich nach zähen Verhandlungen auf ein Corona-Rettungspaket verständigt.

    Die Niederlande verzichten auf harte Bedingungen für Hilfskredite an Eurostaaten.

    Italien kann damit leben, dass die Forderung nach gemeinsamen europäischen Schuldpapieren zumindest in vagen Vorstellungen für einen Wiederaufbau-Fonds nicht ausgeschlossen wird.

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  • Die EU benötigt ein Wiederaufbau-Programm, aber nicht unbedingt Corona-Bonds

    Die EU benötigt ein Wiederaufbau-Programm, aber nicht unbedingt Corona-Bonds

    Die Euro-Finanzminister suchen noch immer nach einer Antwort, wie den negativen Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft entgegenzutreten ist. Sie vertagten ihre Entscheidung.

    Strittig ist vor allem, wie gross das gesamte Hilfspaket für die europäische Wirtschaft sein muss.

    Und davon abhängig ist die Frage, wie gross die Unterstützung der Euroländer ist, gemeinschaftliche Corona-Anleihen herauszugebe.

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  • Alles ist gut, nur keine Eurobonds gegen die Corona-Pandemie

    Die Corona-Pandemie reist ein Loch in die Kassen aller EU-Staaten. Die wirtschaftlichen Folgen sind noch nicht absehbar für die Europäische Union.

    Was ist also zu tun? Die EU-Finanzminister suchen nach Antworten. Sie versammeln zu einer Video-Konferenz.

    Ziel ist es, sich darauf zu verständigen, was politisch möglich ist, ohne auszuschliessen, dass die Staats- und Regierungschefs in ein paar Wochen noch nachbessern können.

    Fragen und Antworten zu den Optionen, die auf dem Tisch liegen.

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